Girokonten Vergleich

Es gehört zu den unverzichtbaren Dingen des alltäglichen Lebens: das Girokonto. Konten zur Verrechnung gibt es schon seit Jahrhunderten. Sie waren bereits bei den frühen Kaufleuten und Händlern des Mittelalters bekannt. Girokonten in ihrer heutigen modernen Form haben sich in Deutschland allerdings erst nach dem zweiten Weltkrieg durchgesetzt. Es begann mit dem Aufschwung der 50er Jahre; richtig etablieren konnten sich Girokonten dann mit Beginn der Wirtschaftswunderzeit Ende der 50er und Anfang der 60er Jahre. Bis dahin wurde zum Beispiel der Lohn am Monatsende noch mit der Lohntüte ausgehändigt.

Die Annehmlichkeiten der Girokonten kann man sich erst verdeutlichen, wenn man daran denkt, welchen Aufwand es vor Einführung des Girokontos bedeutete, Rechnungen von Handwerkern, Von Versicherungen, von Bestellungen jeglicher Art zu begleichen. Dies war in der Regel nur mit Wegegängen oder Fahrten mit Auto, falls überhaupt schon vorhanden oder Bahn und Bus unter Mitnahme von Bargeld möglich. Es fällt einem in diesem Zusammenhang unwillkürlich das Geldsäckchen unter Omas Kopfkissen ein! Girokonten schafften hier Abhilfe. Man konnte nun sein Bargeld auf das Girokonto einzahlen, Bargeld vom Girokonto abheben, vom Girokonto Überweisungen an Andere tätigen und Beträge per Dauerauftrag oder Lastschriftverfahren abbuchen lassen. Löhne und Gehälter werden bei uns heutzutage ausschließlich auf das Girokonto überwiesen. Der überwiegende Teil des Geldverkehrs verläuft in Deutschland bargeldlos. Dies bedeutet für Arbeitnehmer, Studenten oder Sozialhilfeempfänger ein Girokonto als Grundvoraussetzung!

Bei allen Vorteilen eines Girokontos gibt es allerdings auch Tropfen der Wermut. Girokonten sind vielfach nicht umsonst, sondern kosten den Inhaber eine monatliche Gebühr. Hinzu kommen diverse Kontoführungsgebühren. So existieren Gebühren für das Geldabheben am Geldautomaten per EC-Karte, für Einzahlungen auf das Girokonto, für Überweisungen vom Girokonto oder aber auch für jegliche Geldbewegungen auf dem Girokonto. Ein weiterer Nachteil ist, dass Guthaben auf dem Girokonto, wenn überhaupt, nur sehr gering verzinst werden. Gerät man in das Minus, so sind zum Teil sehr hohe Überziehungszinsen fällig.

Eine für den Verbraucher positive Änderung hat sich mit Etablierung von Direktbanken und Internetbanken ergeben. Ein Girokonto solcher Banken und Anbieter erspart den Weg zur Bank. Dies ist besonders für den ländlichen Raum interessant, für Landstriche, in welchen sich nur alle paar Kilometer eine Bankfiliale niedergelassen hat und man in jedem Falle auf das Auto oder den Bus angewiesen ist. Aufträge lassen sich nun per Telefon oder über Internet bequem von zu Hause aus erledigen. Mit der Vergabe von Pins und Tans kann man die Kontobewegungen steuern und auf dem eigenen Computer jederzeit mitverfolgen. Einige Direktbanken bieten mittlerweile attraktive Guthabenzinsen (Tagesgeld oder Festgeld, kostenlose EC- oder Visakarte, Anfangsguthaben und kostenloses Geldabheben. Achten Sie in jedem Falle auch auf die Einlagensicherung. Ein weiterer Vorteil kommt den Direktbanken zugute, welche über ein weites Netz an verfügbaren Geldautomaten verfügen. Kontoauszüge können elektronisch bereit gestellt werden.

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